Frauen machen Foto vor Photobooth

Gute Bilder sind kein Selbstläufer – die Fotobox für die Hochzeit

Ausgezeichnete Fotos erfordern eine geübte Hand, Menschenkenntnis, Intuition und die notwendige Ausstattung. Gute können mitunter auf eine dieser Voraussetzungen verzichten – mit Ausnahme des Equipments. Aus einer schlechten Kamera mit einem ungeeigneten Objektiv oder aus minderwertigem Fotopapier lassen sich mit viel Geschick vielleicht künstlerische Bilder herauskitzeln – diese sind auf einer Hochzeit jedoch ebenso fehl am Platze wie ein Gerichtszeichner, der als Landschaftsmaler aushelfen soll. Leider beruhen jedoch viele Photobooth zum Mieten genau auf diesem Konzept. Eine eigentlich für den Zweck vollständig ungeeignete Technik wird in eine Fassung gepresst, die niemals für diese Anwendung entwickelt wurde.

Eine erfahrene Hochzeitsfotografin entwickelt mitunter schon einmal ungeahnte Gefühle, wenn sie auf die „Arbeitsmittel“ der Konkurrenz trifft. Besonders bei den in letzter Zeit immer beliebteren Fotoboxen kommt mitunter doch ein Gefühl des Fremdschämens auf, wenn wieder einmal günstig und ungeeignet die eigentlichen Möglichkeiten bereits im Ansatz vernichten. Mitunter sieht die Aufnahme einer Fotobox zum Mieten dann eher einer verwaschenen Fotografie einer Polaroid-Sofortbildkamera der 80er Jahre oder dem Ausdruck einer Webcam statt einer professionellen Fotografie ähnlich. Das liegt dann jedoch nicht an den Beteiligten, die sich eigentlich unbefangene Schnappschüsse und lustige Porträts erhoffen, sondern an der mitunter katastrophalen technischen Umsetzung. Wer ohne Rücksicht auf die Umgebung auf einen einfachen Frontalblitz mit einem viel zu kleinen Bildsensor setzt – den wird das Ergebnis überraschen.

Schnell und gut sind keine Widersprüche
Auf den Auslöser drücken und weiter feiern – so sollte im optimalen Fall eine Fotobox funktionieren. Gerade in dieser Situation muss die Kamera und die übrige Technik über den einen oder anderen Mangel hinweghelfen, anstatt ihnen gnadenlos zu erliegen und dadurch eigentlich gelungene Selbstporträts zu ruinieren. Das Traurige dabei ist, dass die Technik durchaus vorhanden ist und der Preisunterschied deutlich unter dem der Qualität liegt. Eine digitale Spiegelreflexkamera mit einem passenden Objektiv, einem Touch Screen mit Live Vorschau und einem professionellen Studioblitz ohne direkter Beleuchtung reichen bereits vollständig aus. An günstiger Stelle platziert und mit einem passenden Hintergrund versehen liefert eine solche Photobooth zum Mieten detailgenaue Bilder auf kurze und mittlere Distanzen. In Kombination mit einem passenden und qualitativ hochwertigen Drucker wie dem DNP DS620 bietet ein solcher Aufbau Fotos in Studioqualität, deren Abzug innerhalb von weniger als 15 Sekunden auf Fotopapier vorliegt.

Es gibt einen schlichten Grund, warum Passbilder nicht mit dem Handy aufgenommen werden können. Und dieser ist derselbe, warum billige und schlechte Technik nicht in einer Fotobox zum Mieten eingesetzt werden sollte. Beide sind ihrer Aufgabe einfach nicht gewachsen.